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 Kreisverbandsversammlung 2018

Rückblick auf ein ereignisreiches LandFrauenjahr und Ausblick auf 2018
Zur Kreisverbandsversammlung begrüßte Cornelia Könneker ca. 90 LandFrauen und Gäste. 2017 war geprägt von Festlichkeiten zum 70. Geburtstag der Peiner LandFrauen. Die Anwesenden konnten Einblicke auf die gut angenommenen Veranstaltungen anhand einer Fotoschau gewinnen. Der Festball soll in zwei Jahren wieder angeboten werden, da waren sich viele der Tanzbegeisterten einig. Könneker präsentierte auch die Mitgliederentwicklung in den Vereinen, 90 Abgängen stehen 36 Neumitglieder gegenüber, das bedeutet, dass sich ca. 1900 LandFrauen in den vier Vereinen  Nord, Mitte, Süd und Hohenhameln auf ein interessantes LandFrauenjahr freuen. Verabschiedet wurde nach sieben Jahren Ortrud Wöhler als Einsatzleitung des Ev. Dorfhelferinnenwerks – Station Peine. Ansprechpartnerin vor Ort für Notfälle in den Familien bleibt ihre Stellvertreterin Ellen Fricke. „Altersarmut ist noch immer weiblich“, führte Marleen Knust, Regionale Equal-Pay-Beraterin aus. „Jede Frau muss sich mit ihrer eigenen Rente beschäftigen, damit sie eine vom Partner unabhängige Altersvorsorge hat und sich über die Auswirkungen langer Familienzeiten und von keinem Ehevertrag  bewusst ist.“ Interessiert hörten die altersgemischten Frauen zu und brachten sich durch eine angeregte Diskussion ein. Die nächsten Kreativtermine der Kreisebene sind alle drei ausgebucht, es gibt eine Warteliste. Am 16. November 2018 wird der KreislandFrauentag im Schützenhaus Peine mit der Parodistin und Entertainerin Ellen Obier zum Thema: „Ich bin alle Frauen!“ begangen.

 Baustein "Reden, das kann ich auch"

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Reden vs. Verstehen
„Es ist nicht entscheidend was ich sage, sondern was der andere hört“ (Vera F. Birkenbihl)
Mit diesem Thema beschäftigten sich 12 Landfrauen aus dem Kreisverband Peine beim Seminar mit Trainerin Kerstin Prinzhorn in Edemissen. Unsere Kommunikation ist auf 3 verschiedene Säulen aufgebaut. Den größten Anteil hat hier die nonverbale Kommunikation wie Körpersprache und Mimik welche mit 70 % das Gespräch beeinflusst. Die Art und Weise des Sprechens (paraverbal) hat einen Anteil von 20 % und das gesprochene Wort lediglich 10%.  Das Schlüsselwort hierfür ist die interaktive Kommunikation- das Sender/Empfängermodell. Alle Teilnehmer müssen an der Kommunikation mitwirken,  erläutert Kerstin Prinzhorn zu diesem Modell. Wenn sie keine Reaktion zeigen oder zu viel Reden führen sie einen Monolog. Schon regelmäßige Bestätigung durch kleine Reaktionen wie Okay, gut, prima lassen das Gegenüber erkennen das sie aktiv zuhören und das gesagte verinnerlichen.
Ein altes Sprichwort sagt:
„Achte auf deine Gedanken, sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte, sie werden deine Taten.
Achte auf deine Taten, sie werden dein Charakter.“
Im Nachmittagsteil wurde als praktische Übung eine persönliche Vorstellung ausgearbeitet und vorgetragen. Jede einzelne Landfrau konnte hier ihr persönliches Empfinden in Bezug auf Körperhaltung, Stimmklang, Artikulation, Tempo und Lautstärke reflektieren.
In der anschließenden Feedbackrunde konnten die anderen Teilnehmer ihre Wahrnehmung über die einzelnen Vorstellungen mitteilen. Es wurde sich in gemütlicher Runde aktiv ausgetauscht.

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Fit fürs Ehrenamt "Konfliktmanagement"

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Konflikte werden nicht in Schubladen verbannt, sondern gelöst

Elf LandFrauen nutzten das Angebot der Weiterbildung des Kreisverbands zum Thema „Konfliktmanagement“. Kerstin Prinzhorn, Trainer & Coach und Kreisvorstandsmitglied, führte den interessierten Frauen vor Augen, dass jeder ungelöste Konflikt schwer auf den Schultern lastet. Konflikte sollten angegangen werden und nicht in Schubladen verschoben werden, wo sie dahin Schlummern. Das nötige Handwerkszeug stellte sie anhand verschiedener Modelle vor, z.B.  Das Eisberg-Modell oder den Leitfaden für Konfliktgespräche. Interessant war auch die Vielfalt der Konflikte, ob innerer, sozialer oder struktureller ist nicht entscheidend; sie belasten den Menschen und behindern bei einem entspannten Miteinander. Gefordert wurden die Teilnehmerinnen in Gruppenarbeiten um eigene Konflikte zu benennen und über Lösungsgespräche nach zu denken. Viel Spaß hatte die Gruppe bei einer Übung, die sich mit dem Armdrücken beschäftigte. Leider konnten nur wenige Pfefferminzbonbons gewonnen werden. „Hätten wir doch besser zugehört“, war das Resümee einer Teilnehmerin. Lassen sie sich überraschen, wer nun zu einem Gespräch eingeladen wird und außer Kaffeetrinken wird sich mit einem lange schwelenden Konflikt beschäftigt. Die Bausteine werden in Zusammenarbeit mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) durchgeführt.

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LandFrauen überreichen Spende

Beim KreislandFrauentag 2017 wünschten sich die LandFrauen zum 70. Geburtstag keine Geschenke, sondern eine Spende für das Projekt „Essen für jedes Kind“ der Bürgerstiftung Peine. Diesem Wunsch folgten eingeladene Verbände und Gäste. Zufrieden konnten sie an den Vorstand der Bürgerstiftung einen Betrag von 1000 Euro überreichen. „Da in diesem Jahr die Patenbriefaktion weg fällt, der finanzielle Bedarf der Schulen jedoch steigt, ist es eine große Hilfe“, betonte Wilhelm Laaf. Um den Gesamtbedarf von ca. 40.000 Euro pro Jahr wieder ausschütten zu können, sind weitere Geldspenden immens wichtig. „Wenn sie einen runden Geburtstag oder ein Firmenjubiläum haben, denken sie an die Kinder in der Stadt und im Landkreis Peine, die mit einer gesunden Mahlzeit am Tag, viel besser lernen können“, führte Frank Neumann aus. Prof. Dr. Ebeling bedankte sich stellvertretend bei der Kreisvorsitzenden Cornelia Könneker für den Spendenbetrag.