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 Baustein "Reden, das kann ich auch"

Reden vs. Verstehen
„Es ist nicht entscheidend was ich sage, sondern was der andere hört“ (Vera F. Birkenbihl)
Mit diesem Thema beschäftigten sich 12 Landfrauen aus dem Kreisverband Peine beim Seminar mit Trainerin Kerstin Prinzhorn in Edemissen. Unsere Kommunikation ist auf 3 verschiedene Säulen aufgebaut. Den größten Anteil hat hier die nonverbale Kommunikation wie Körpersprache und Mimik welche mit 70 % das Gespräch beeinflusst. Die Art und Weise des Sprechens (paraverbal) hat einen Anteil von 20 % und das gesprochene Wort lediglich 10%.  Das Schlüsselwort hierfür ist die interaktive Kommunikation- das Sender/Empfängermodell. Alle Teilnehmer müssen an der Kommunikation mitwirken,  erläutert Kerstin Prinzhorn zu diesem Modell. Wenn sie keine Reaktion zeigen oder zu viel Reden führen sie einen Monolog. Schon regelmäßige Bestätigung durch kleine Reaktionen wie Okay, gut, prima lassen das Gegenüber erkennen das sie aktiv zuhören und das gesagte verinnerlichen.
Ein altes Sprichwort sagt:
„Achte auf deine Gedanken, sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte, sie werden deine Taten.
Achte auf deine Taten, sie werden dein Charakter.“
Im Nachmittagsteil wurde als praktische Übung eine persönliche Vorstellung ausgearbeitet und vorgetragen. Jede einzelne Landfrau konnte hier ihr persönliches Empfinden in Bezug auf Körperhaltung, Stimmklang, Artikulation, Tempo und Lautstärke reflektieren.
In der anschließenden Feedbackrunde konnten die anderen Teilnehmer ihre Wahrnehmung über die einzelnen Vorstellungen mitteilen. Es wurde sich in gemütlicher Runde aktiv ausgetauscht.

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Fit fürs Ehrenamt "Konfliktmanagement"

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Konflikte werden nicht in Schubladen verbannt, sondern gelöst

Elf LandFrauen nutzten das Angebot der Weiterbildung des Kreisverbands zum Thema „Konfliktmanagement“. Kerstin Prinzhorn, Trainer & Coach und Kreisvorstandsmitglied, führte den interessierten Frauen vor Augen, dass jeder ungelöste Konflikt schwer auf den Schultern lastet. Konflikte sollten angegangen werden und nicht in Schubladen verschoben werden, wo sie dahin Schlummern. Das nötige Handwerkszeug stellte sie anhand verschiedener Modelle vor, z.B.  Das Eisberg-Modell oder den Leitfaden für Konfliktgespräche. Interessant war auch die Vielfalt der Konflikte, ob innerer, sozialer oder struktureller ist nicht entscheidend; sie belasten den Menschen und behindern bei einem entspannten Miteinander. Gefordert wurden die Teilnehmerinnen in Gruppenarbeiten um eigene Konflikte zu benennen und über Lösungsgespräche nach zu denken. Viel Spaß hatte die Gruppe bei einer Übung, die sich mit dem Armdrücken beschäftigte. Leider konnten nur wenige Pfefferminzbonbons gewonnen werden. „Hätten wir doch besser zugehört“, war das Resümee einer Teilnehmerin. Lassen sie sich überraschen, wer nun zu einem Gespräch eingeladen wird und außer Kaffeetrinken wird sich mit einem lange schwelenden Konflikt beschäftigt. Die Bausteine werden in Zusammenarbeit mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) durchgeführt.

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70 Jahre Peiner LandFrauen

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70 Jahre Peiner LandFrauen ein Grund zu Feiern

Das ist eine lange Zeit. 1947 gegründet von 60 Frauen sind heute etwa 1950 Mitglieder aktiv. Im Jahr 1961 wurde der Verband in vier LandFrauenvereine geteilt: Peine-Nord, Peine-Mitte, Peine-Süd und Hohenhameln. Die Kreisvorsitzende Cornelia Könneker begrüßte rund 380 Gäste zum KreislandFrauentag im Peiner Schützenhaus und ließ die letzten 70 Jahre noch einmal Revue passieren. Auch heute muss eine LandFrau keine Frau eines Landwirtes sein, vielmehr sind es Frauen aus dem ländlichen Raum die sich für gesellschaftliche, soziale und politische Belange engagieren, dazu gehört die gesunde Ernährung der Kinder in den Schulen genauso dazu, wie die Versorgung des ländlichen Raumes mit Ärzten, schnellem Internet und einem attraktiven Nahverkehr. In einer Grußwortrunde, moderiert von dem Vorstandsmitglied Manuela Schneider, mit der ehemaligen Geschäftsführerin Christa Cauer, der Bezirksvertreterin Catarina Köchy, dem Superintendenten Dr. Volker Menke und dem 1. Kreisrat Henning Heiß gab es auch Impulse für die weitere Arbeit der LandFrauen, z. B. bei der Integration der Flüchtlinge. Festrednerin Schwester Teresa Zukic, Ordensfrau und Autorin mehrerer Bücher, hielt einen Vortrag über ihren Bestseller: " Jeder ist normal, bis du ihn kennst - von der spirituellen Kraft Menschen zu (er)tragen. Die begeisterten LandFrauen und Gäste hielt es nicht auf ihren Plätzen, stehend wurde die Schwester geehrt. Der aus Edemissen stammende Gospelchor „ The Lord 's Prayers“ animierte die Gästeschar mit seinen Liedern zum Mitsingen. Als Überraschung wurden Cornelia Könneker, Margret Homann und Katrin Behrens von der Bezirksvertreterin Catarina Köchy für ihr langjähriges, mit Herz und Verstand gelebtes Engagement für die LandFrauen mit der Silbernen Biene mit Niedersachsenwappen geehrt. Dies ist die höchste Ehrung, die von der Landesebene vergeben wird. So endete die Veranstaltung mit Standing Ovationen für die Geehrten. Ein herzlicher Dank geht an die Kreissparkasse Hildesheim Goslar Peine für die finanzielle Unterstützung dieses Tages.

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Presse:
Bericht als PDF

Festball "70 Jahre Peiner LandFrauen"

Am 3.11.2017 fand der Festball im Schützenhaus Peine statt. Fast 200 Gäste tanzten zur Musik des SHADOW LIGHT DUOs, die Tanzfläche war immer gut gefüllt. Im festlich geschmückten Saal war auch Zeit für Gespräche oder die altersgemischten Gäste hatten Spaß mit einer aufgestellten Kamera. Ein rund um schöner Abend, zufriedene Gäste und Gastgeber feierten bis weit nach Mitternacht. Viele der gespielten Titel wurden mitgesungen, z. T. hatte die Präsentation der Musikstücke aus den letzten 70 Jahren Konzertcharakter. Fotos können unter einer Verlinkung angeschaut werden, bitte eine Email an die Kreisvorsitzende senden.